sommeil d´hiver

by Sophi


Am wohlsten fühlt sich meine Haut scheinbar im Sommer. Ab 25 Grad aufwärts, vorzugsweise am Strand mit Blick auf das Meer, wo die Luft stets eine gewisse Feuchtigkeit in sich trägt, eine leichte Brise einem ins Gesicht weht und man den größten Teil des Tages an der frischen Luft verbringt. Wo die Wärme dafür sorgt, dass alles Schlechte wie bei einem ordentlichen Saunaaufguss hinausgespült wird, Vitamin D keine Mangelware mehr ist und sich nach und nach, unter der regelmäßigen Anwendung von Sonnencreme (Merke: Sonnencreme ist jetzt „in“ und Leder wird nur noch auf(!) der Haut getragen oder in Form von Accessoires) ein goldener Schimmer auf den gesamten Körper legt. Keine Zickereien in Form von trockenen Stellen, keine aufgesprungenen Lippen und statt auf vornehme Blässe zu setzen, strahlt meine Haut vor Glück aus jeder Pore und spiegelt somit den Zustand von Körper, Geist und Seele wider. 

Aber leider wohne ich nunmal noch nicht dauerhaft in dem weißen Haus an den Küste der Amalfitana und so muss ich mindestens fünf Monate des Jahres mit den deutschen Wetterverhältnissen leben, die sich inzwischen weitgehend dadurch auszeichnen, äußerst wechselhaft, trüb und launisch zu sein. Noch keine drei Wochen in dieser Wechselwelt aus trockener Heizungsluft und eisiger Kälte, fängt meine Haut an nach erheblich mehr Aufmerksamkeit zu schreien, denn genauso unkompliziert wie sie sich im Sommer gibt, macht sie mir in den grauen Wintermonaten das Leben schwer. 

Während ich anfangs noch versuche, die ersten Anzeichen in Form von trockenen Händen und spröden Lippen zu ignorieren, zahlt sie mir diese Missachtung ihrer Bedürfnisse nach kürzester Zeit heim. Dann hilft nur noch tägliches Cremen, Hegen und Pflegen mit reichhaltigeren Produkten. Es heisst ja nicht umsonst „Cold Creme“. Vielleicht muss man es mit der Haut genauso nehmen wie mit seiner Garderobe: fängt es an draußen früher dunkel und kälter zu werden, packt man logischerweise die leichten Sommerkleidchen weg und hüllt sich in schönen Strick, streift die dicken Strümpfe über und holt die langen Wollmäntel hervor. Bis die ersten warmen Frühlingstage Besserung versprechen und alles wieder wie fast von alleine zum Strahlen bringen.

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