woman vs machine

by Sophi


Frauen und Autos. Ein Bild das bei vielen Männern Herzrasen verursacht, wobei die Gefühlskette die sich dahinter verbirgt sehr stark variiert. Während es für den einen „den Traum aller Männer“ beschreibt, sieht der andere darin eher einen Albtraum, meistens abhängig von dem jeweiligen Blickwinkel. Nichts desto trotz wird dieses Duell „Woman vs. Machine“ von der Entstehungszeit des Automobils an bis heute immer wieder von Medien, Werbe-, und Verlagsindustrie genutzt und erfolgreich verkauft. 

Meist werden die Damen dabei in Kleider gesteckt, die kaum als solche zu bezeichnen sind und sich zum sicheren Ankommen ans Ziel eher weniger eignen. Da sie aber nicht selten einfach nur die Motorhaube schmücken sollen, spielt „safety-first“ ja auch eine eher kleinere Rolle. Das wichtigste, so habe ich mir von sicheren Quellen berichten lassen, sei dabei die Wahl der Schuhe, denn das sei ja das Erste was man(n) von der Amazone sehe, wenn sie aus der nagelneuen Karosserie steigt: Mindesthöhe zehn Zentimeter und einen klassischen Pfennigabsatz, bitte, danke! Die Tatsache, dass es in der Realität gesetzlich verboten ist mit dieser Art von Schuhwerk hinter dem Steuer zu sitzen, scheint die Fantasie ebenso wenig zu stören, wie die nicht ungefährliche Herausforderung an die Frau, unter eben genannten Voraussetzungen elegant aus einem tiefer gelegten Sportwagen zu steigen. Glamouröser Aufritt, adieu!

Ganz abgesehen davon ziehen die meisten Männer hier, wie schon angedeutet eine ganz klare Linie zwischen Wunschvorstellung und Realität. So sind nach der Frage ihrer jeweiligen Herzdame, ob sie heute nicht mal fahren solle, die faszinierendsten Reaktionen beim anderen Geschlecht zu beobachten. Von unglaublichen, doch unmissverständlichen Blicken, über Lachkrämpfe, schlichte Sprachlosigkeit bis hin zu den ersten Symptomen einer Panikattacke ist alles dabei. Oft gilt dies auch für andere Beziehungsverhältnisse, wie zum Beispiel bei Vater und Tochter oder Bruder und Schwester, es sei denn, dass Problem sei durch die vollkommene Fahruntüchtigkeit des männlichen Teils einfach nicht anderes zu lösen. Also nüchtern bleiben oder so viel trinken, bis es einem egal ist, was Frau mit dem Auto anstellt. 

Ansonsten habe ich auch nichts dagegen mich rumkutschieren zu lassen und wenn man den Jungs damit eine so große Freude machen kann, sollen sie ruhig weithin das erste Anrecht auf den Sitz am Steuer haben, zumindest beim Autofahren.

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