le gatte

by Sophi


Katzen: egozentrisch, launisch, in Folge dessen unberechenbar, schwierig, eitel, elegant, geschickt und trotz allem jederzeit in der Lage einen auf geschickte Weise mit ihren großen runden Augen zu bezirzen. Im einen Moment schnurrend, zutraulich und verschmust, kann es schnell passieren dass man sich im nächsten Augenblick schon einen ordentlichen Hieb einfängt, mit drei kleinen Kratzspuren als Souvenir. Folglich ist ihre Gesellschaft mit äußerster Vorsicht zu geniessen.

Hunde hingegen, treue, liebebedürftige, zum Teil sehr anhängliche Wesen, nicht nachtagend, unkompliziert und größtenteils sehr verlässlich. Es lässt sich nach dieser kleinen Zusammenfassung von Charaktereigenschaften schnell erkennen, dass es leicht zu Differenzen zwischen den Beiden kommen kann. 

In einer kleinen aber feinen Runde nach ein, zwei Flaschen Rosé kamen wir im Laufe des Abends zu der Erkenntnis, dass wir alle eine gewisse Tendenzen zu einer der beiden Tiergattungen haben.

Dabei geht es weniger darum, welches der beiden Tierwesen man persönlich bevorzugt, sondern vielmehr um deren Verhaltensweisen und kleine Parallelen zu uns, was meistens auch eine gewisse Vorliebe für eines der beiden Tiere bedeutet.

Während der eine scheinbar immer gut gelaunt zu sein scheint, stets über Gesellschaft erfreut, ganz nach dem Motte je mehr Trubel desto besser, fordert der Andere entschieden mehr Freiraum und Verständnis für seine Empfindlichkeiten. Bei Missachtung dieser Bedürfnisse kann es sehr schnell passieren dass die Stimmung kippt und man sich einen ordentlichen Hieb auf die Schnauze abholt. Was wiederum zufolge hat dass der Verwundete vollkommen verschreckt das Weite sucht und sich verständnislos die Wunden leckt. Zumindest für 5 min, denn wie schon festgestellt ist man ja im Gegensatz zum Kätzchen nicht ansatzweise nachtragend.

Und dass ist vielleicht auch besser so, da es überlangen Funkstillen zwischen „Hund“ und „Katz“ entgegenwirkt. Denn eigentlich meint sie es ja auch nicht böse, sie ist eben etwas eigen und bei kritischen Gefühlslagen besser mit Samtpfoten anzufassen, statt mit der feuchten Schnauze beschnuppert zu werden. Aber so wirklich verstehen wird man den anderen nie und trotzdem schafft man es, den grössten Teil der Zeit friedlich miteinander zu leben, ja sich sogar von tiefsten Herzen zu lieben.

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